Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Schwabe zu Gesprächen in Wilton Park  Religions- und Weltanschauungsfreiheit als Motor für Agenda 2030 nutzen

8. Juli 2022 | Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Frank Schwabe reiste zum Austausch mit weiteren Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertretern sowie religiösen Akteurinnen und Akteuren nach Wilton Park (Großbritannien).

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz "Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Agenda für SDGs" in Wilton Park, Großbritannien
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Agenda für SDGs in Wilton Park, Großbritannien

Der Titel der Konferenz lautete "Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Agenda für SDGs". Schon seit Jahren verfolgt die Bundesregierung den Ansatz, mit religiösen Akteurinnen und Akteuren zusammenzuarbeiten, um eine nachhaltige Entwicklung weltweit stärker voranzutreiben.

Ohne Religions- und Weltanschauungsfreiheit – Freedom of Religion or Belief (FoRB) – können sich zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure nicht für die Verfolgung der Agenda 2030 einsetzen. Und ohne Berücksichtigung aller religiöser Gruppen und Minoritäten bleibt die Umsetzung der Agenda 2030 nicht nur lückenhaft – die Ausklammerung bestimmter (religiöser) Minoritäten von Entwicklung gefährdet den sozialen Zusammenhalt und damit Frieden und Entwicklung in den Gesellschaften.

"Mit einem konstruktiven Austausch und einer Perspektive, die alle Religionen gleichberechtigt einbezieht, kann Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein wichtiger Baustein für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 sein", betont Frank Schwabe.