Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Reise nach Rumänien Frank Schwabe besucht auf Einladung der Föderation der jüdischen Gemeinden in Rumänien die Stadt Timisoara

Pressemitteilung vom 9. Mai 2022 | Auf Einladung von Silviu Vexler, Präsident der Federația Comunităților Evreiești din România (Föderation der jüdischen Gemeinden in Rumänien), besuchte Frank Schwabe die Stadt Timisoara im Westen des Landes. Anlass war die Wiedereröffnung der Citadel-Synagoge. 35 Jahre war diese geschlossen und drohte zu verfallen. Nun wurde die über 150 Jahre alte Synagoge mitten in der Altstadt feierlich wiedereröffnet.

Der Religionsbeauftragte Frank Schwabe in der wiedereröffneten Citadel-Synagoge in Timisoara, Rumänien

Der Religionsbeauftragte Frank Schwabe in der wiedereröffneten Citadel-Synagoge in Timisoara, Rumänien

Der Religionsbeauftragte Frank Schwabe in der wiedereröffneten Citadel-Synagoge in Timisoara, Rumänien

"Die Verbrechen von deutschem Boden sind geschehen und waren schrecklich und werden immer schrecklich bleiben. Was wir als Deutsche tun können, ist Verantwortung zu übernehmen. Ich danke den Repräsentantinnen und Repräsentanten der deutschen Minderheit, dass sie Verantwortung übernehmen, auch für die Citadel-Synagoge in Timisoara", so Frank Schwabe in seiner Rede. Er sei demütig, dass er die Möglichkeit bekommen habe, vor der jüdischen Gemeinde sprechen zu können.

Beeindruckend sei, wie viele religiöse Gemeinden in Timisoara und Rumänien seit langer Zeit in friedlicher Koexistenz angesiedelt sind. Die jüdische Gemeinde sei ein selbstverständlicher Teil dessen – trotz aller Schwierigkeiten.