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Menschenrechte

Grübel: An Weihnachten verfolgte Christen nicht vergessen

Berlin (IDEA) – Christen sollten an Weihnachten besonders an die verfolgten Christen in der Welt denken und sich für sie einsetzen. Dazu hat der scheidende Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, in einer Pressemitteilung am 20. Dezember aufgerufen.


20.12.2021


In vielen Ländern seien Christen von schwerer Diskriminierung und Verfolgung betroffen. Viele Staaten hätten zudem die Corona-Pandemie dazu genutzt, um verstärkt gegen religiöse Minderheiten vorzugehen. Insgesamt werde in fast 30 Prozent aller Länder die Religions- und Weltanschauungsfreiheit stark oder sehr stark eingeschränkt.

Besonders schwierig ist die Lage von Konvertiten

In China gehört nach den Worten von Grübel die Unterdrückung von Christen sowie die Beschädigung oder Zerstörung von Kirchen zum strukturellen Vorgehen der Regierung gegen Religionsgemeinschaften. Im Norden Nigerias würden Christen sowie moderate Muslime immer wieder Opfer der islamistischen Terrororganisation Boko Haram.

Besonders schwierig sei auch die Lage von zum Christentum konvertierten Muslimen. In Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Pakistan und Saudi-Arabien würden Konvertiten bedrängt und teilweise von der eigenen Familie verfolgt. Kirchen werden Grübel zufolge oft staatlich überwacht, um sicherzustellen, dass keine Staatsbürger mit muslimischem Hintergrund an Gottesdiensten teilnehmen.

Positive Entwicklung: Weihnachten im Irak

Grübel betonte, dass es auch positive Entwicklungen gebe. So sei etwa im Irak der 25. Dezember zum staatlich anerkannten Feiertag erklärt worden.

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  • Quelle: IDEA

Lexikon der Entwicklungspolitik

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