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Reise in den Senegal: "Miteinander und nicht nur Nebeneinander"


04.12.2019


Berlin - Anlässlich seiner Reise in den Senegal (1.- 4. Dezember) erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit:

"Miteinander und nicht nur Nebeneinander, so leben Christen und Muslime in Senegal. Ich habe noch nie einen  Staat besucht, in dem die Präsenz von Religion im Alltag so stark ist und gleichzeitig ein friedliches Zusammenleben der Religionen besteht. Das "senegalesische Modell" sorgt für Stabilität in einer instabilen Region und bietet gute Ansätze für andere ‎Staaten. 

Gemeinsame Bildung ‎von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, Ehen von Christen und Muslimen, aber auch die liberale Auslegung des Islams tragen ‎zum friedlichen Zusammenleben bei. Es gehört zur Tradition des Senegals bei Unstimmigkeiten den Dialog zu wählen und nicht die Waffe. Auch bei der Verbreitung von radikalen religiösen Meinungen in sozialen Medien übernehmen die religiösen Autoritäten in Senegal Verantwortung und mahnen im Internet für Toleranz. 

Senegal ist das stabilste Land in Westafrika. Seit dem 19. November 2019 hat die Bundesregierung eine Reformpartnerschaft mit dem Land geschlossen. Damit die Stabilität bestehen bleibt, ‎müssen Versuche religiös - extremistischer Einflussnahme abgewehrt werden, insbesondere durch die Integration der Koranschulen‎ in das staatliche Bildungssystem".

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